Tressel: Grenzpendler sind auf funktionierenden Nahverkehr angewiesen
Anlässlich der Wiederaufnahme der ICE-Verbindung nach Paris und der RE-Verbindung nach Forbach/Metz drängt der saarländische Bundestagsabgeordnete und Grünen-Landeschef Markus Tressel darauf, den grenüberschreitenden öffentlichen Personennahverkehr wieder komplett aufzunehmen. Grenzkontrollen alleine könnten kein Argument sein, dass weder die Saarbahn noch die Buslinien über die Grenze führen. Viele Berufstätige seien auf einen funktionierenden grenzüberschreitenden Nahverkehr angewiesen.
„Die Wiederaufnahme der ICE-Verbindung nach Paris und der RE-Züge nach Forbach bzw. nach Metz sind ein erster wichtiger Schritt, der allerdings zu kurz greift. Immer noch fallen u. a. die Saarbahn-Verbindung nach Saargemünd, die Buslinie nach Forbach und die beiden Buslinien Moselle-Saar nach Hombourg-Hout und Creutzwald ersatzlos aus“, kritisiert Markus Tressel MdB, Landesvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen Saar.
Der Grünen-Politiker fordert, alle grenzüberschreitenden Nahverkehrsverbindungen unverzüglich wieder aufzunehmen. Tressel: „Grenzkontrollen können nicht das Argument sein, weiterhin die Verbindungen nicht anzubieten. Diese können diese Woche auch noch im Busverkehr bzw. an der Grenzhaltestelle stattfinden, bis sie ganz eingestellt werden. Viele Berufstätige sind dringend auf funktionierende Verbindungen angewiesen, um zur Arbeit zu kommen. Zudem fahren damit auch Schülerinnen und Schüler zu ihrer Schule.“

Markus Tressel war von 2009 bis 2021 Grüner Bundestags-abgeordneter für das Saarland. Er war Mitglied im Ausschuss für Tourismus sowie im Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft. Außerdem war Markus Tressel Sprecher für Tourismuspolitik und ländliche Räume in der Grünen Bundestagsfraktion. Des Weiteren war er von 2017 bis 2021 Landesvorsitzender der saarländischen Grünen.