Grundschulen - Gruene warnen vor groesseren Klassen - Markus Tressel - Mitglied des Deutschen Bundestages - Bündnis 90/Die Grünen - Saarland

Schulsozialarbeit: Ausbau konsequent fortsetzen

Tressel fordert weitere 80 Vollzeitstellen in den kommenden Jahren

Anlässlich der laufenden Unterzeichnung der Zuwendungsverträge für den Ausbau der Schulsozialarbeit zwischen dem Bildungsministerium und den jeweiligen Landkreisen weist der saarländische Bundestagsabgeordnete und Grünen-Landeschef Markus Tressel auf den weiteren Handlungsbedarf in den nächsten Jahren hin. Die Bündelung und die Aufstockung der Schulsozialarbeit von 98 auf 124 Vollzeitstellen sei lediglich ein erster Schritt, so Tressel, der allerdings für die Personalisierung der rund 275 Schulen im Saarland bei weitem nicht ausreiche. Der Grünen-Politiker fordert Bildungsministerin Streichert-Clivot auf, den eingeschlagenen Weg nun konsequent fortzusetzen und perspektivisch in den kommenden Jahren weitere 80 Schulsozialarbeiterstellen auf den Weg zu bringen.

„Mit dem Ausbau der Schulsozialarbeit und der Bündelung der Zuständigkeit im Bildungsministerium kommt die Landesregierung unserer langjährigen Forderung nach. Ebenso ist es richtig und gut, dass die Schulsozialarbeiter nun fest den Schulen zugeordnet werden sollen, damit Schülerinnen und Schüler feste Ansprechpartner haben. Wichtig ist jetzt aber, dass die Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter unbefristet eingestellt werden und die Finanzierung durch das Land dauerhaft gesichert ist“, sagt Markus Tressel, Bundestagsabgeordneter und Landesvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen Saar. Der Grünen-Politiker fordert Bildungsministerin Streichert-Clivot auf, den eingeschlagenen Weg nun konsequent fortzusetzen, damit an jeder Schule eine feste volle Schulsozialarbeiterstelle eingerichtet werden könne. Tressel: „Die Aufstockung von 98 auf 124 Vollzeitstellen kann bei rund 275 Schulen im Saarland (ohne Förderschulen) erst der Anfang sein. Geht man davon aus, dass bei kleinen Grundschulen eine halbe Schulsozialarbeiterstelle ausreicht, brauchen wir perspektivisch in den kommenden Jahren weitere 80 Vollzeitstellen.“