Engagement in Forschung und Entwicklung intensivieren
Anlässlich des Saarland-Besuchs von Bundesumweltministerin Schulze regt der saarländische Bundestagsabgeordnete und Grünen-Landeschef Markus Tressel die Einrichtung eines Stahlforschungszentrum im Saarland an, das von Bund und Stahl-Ländern gemeinsam getragen werden könnte. Tressel appelliert an Bundesumweltministerin Schulze, der Bund müsse sich weitaus mehr als bisher in der Entwicklung einer möglichst klimaneutralen Stahlproduktion engagieren.
„Bund und Land müssen die Innovationsbereitschaft der Stahlindustrie durch öffentliche und kooperative Forschung und Entwicklung maßgeblich unterstützen, idealerweise mit der klar definierten Mission einer möglichst klimaneutralen Stahlproduktion. Die Stahlindustrie muss hier zum weltweiten Technologieführer werden“, sagt Markus Tressel, Bundestagsabgeordneter und Chef der Saar-Grünen.
Der Grünen-Politiker fordert ein größeres Engagement in Forschung und Entwicklung und regt dazu ein Stahlforschungszentrum im Saarland an. Tressel: „Das Saarland könnte mit einem Stahlforschungszentrum zum Hotsport für zukunftsfähige Industrie werden. Das Forschungszentrum könnte von Bund und Stahl-Ländern gemeinsam getragen und durch die Europäische Union kofinanziert werden. Wir brauchen endlich konkrete Maßnahmen, um die industrie- und klimapolitischen Herausforderungen bewältigen zu können.“

Markus Tressel war von 2009 bis 2021 Grüner Bundestags-abgeordneter für das Saarland. Er war Mitglied im Ausschuss für Tourismus sowie im Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft. Außerdem war Markus Tressel Sprecher für Tourismuspolitik und ländliche Räume in der Grünen Bundestagsfraktion. Des Weiteren war er von 2017 bis 2021 Landesvorsitzender der saarländischen Grünen.